Lena ist siebzehn. Sie hat eine Liste auf ihrem Handy: Berufe, die es in zehn Jahren nicht mehr gibt. Jeder Erwachsene schreibt einen Beruf dazu. Lena macht sich Sorgen. Welcher Beruf ist sicher?
Am Sonntag besucht Lena ihre Großmutter Nadia. Nadia repariert seit fünfzig Jahren Uhren in Velmar. Lena zeigt ihr die Liste. „Welchen Beruf soll ich lernen?", fragt sie.
Nadia legt ihr Werkzeug weg. „Falsche Frage", sagt sie. „Mein Beruf hat sich dreimal geändert. Große Uhren, dann kleine Armbanduhren, dann alte Dinge, die niemand mehr baut. Dreimal habe ich gedacht: Ich bin fertig."
„Aber du bist es nicht", sagt Lena. „Nein. Vier Dinge sind geblieben. Ich lerne schnell. Ich erkläre klar. Ich arbeite mit Menschen, die nicht wie ich sind. Und gute Arbeit ist mir wichtig."
Lena geht nach Hause. Jetzt hat sie eine zweite Liste. Sie ist kürzer. Vier Dinge stehen darauf. Sie macht sich keine Sorgen mehr.
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A2 · ElementaryLena ist siebzehn, und sie hat eine Liste auf ihrem Handy: Berufe, die es in zehn Jahren nicht mehr geben wird. Jeder Erwachsene, den sie kennt, hat etwas dazugeschrieben. …
B1 · IntermediateLena hatte auf ihrem Handy eine Liste mit Berufen, die es in zehn Jahren nicht mehr geben würde. Jeder Erwachsene, den sie kannte, hatte etwas dazugeschrieben: ihre Lehrerin einen, ihr Onkel zwei, ein Fremder im Bus drei. …
B2 · Upper intermediateLena führte auf ihrem Handy eine Liste mit Berufen, die es in zehn Jahren nicht mehr geben würde, und jeder Erwachsene, den sie kannte, hatte dazu beigetragen: ihre Lehrerin einen, ihr Onkel zwei, ein Fremder im Bus mit großer Sicherheit drei. Sie war siebzehn, man erwartete von ihr, dass sie wählte, was sie lernen wollte, und die Liste hatte die Eigenschaft, jede Wahl schon im Voraus wie einen Fehler aussehen zu lassen. …
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